Unternehmensberater machen die meisten Überstunden

In keiner anderen Branche machen die Arbeitnehmer mehr Überstunden als in der Sparte der Unternehmensberatung. Auf etwa 8 Stunden Stunden die Woche bringen es die Unternehmensberater was zusätzliche Leistungen anbelangt, die nicht extra vergütet werden oder mit Freizeit ausgeglichen werden. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen beschäftigten Männern und Frauen, so der Arbeitszeitmonitor 2015. Dazu kommt, dass die meisten Arbeitnehmer in der Branche der Unternehmensberatung zwar faktisch abhängig beschäftigt sind, aber den Status als Freiberufler innehaben. So lässt sich offiziell gar nicht sagen, wie viele Überstunden tatsächlich anfallen. Bei nicht wenigen Unternehmensberatern dürfte eine Sechzigstundenwoche zuzüglich Reisezeit Gang und gebe sein. Ist das ein Grund, nicht in dem Bereich der Unternehmensberatung einzusteigen? Zwar sind die zeitlichen Anforderungen hoch und auch die intellektuellen Voraussetzungen sollten nicht unterschätzt werden. Zudem sollte man psychisch und physisch stabil sein, um den Druck und die Verantwortung aushalten zu können. Aber lohnend ist der Job des Unternehmensberaters allemal. Denn im Schnitt verdient ein Unternehmensberater wenn er mehr als fünf Jahre in einem Unternehmen mit höchstens 100 Mitarbeitern tätig ist um die 65.250 €. Sind es mehr als 100 Mitarbeiter, so kann das durchschnittliche Einkommen schnell bei an die fünf und 90.000 € liegen. Es gilt also abzuwägen, was wichtiger ist: Viel Freizeit oder hohes Einkommen. Die Nachfrage nach jungen Unternehmensberatern ist in jedem Fall ungebrochen und auch das Interesse ist groß. Laut einer studentischen Unternehmensberatung wollten 62% aller Trainees später einmal im Consulting fest arbeiten. Bild von Jim Larrison

Griechenland-Krise – Nachfrage nach Unternehmensberatung steigen

Kommt er oder kommt er nicht? Der Grexit, der Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone? Das ist die beherrschende Frage in der derzeitigen Diskussion, nicht nur in Europa sondern praktisch weltweit. Denn die Folgen sind kaum abschätzbar. Zwar kann man ungefähr modellieren, was eine neue Währung für die griechische Wirtschaft bedeuten würde, die Abwertung würde Importe verteuern (und zwar massiv), aber Exporte deutlich vergünstigen, aber welche Folgen sich etwa für Deutschland oder die anderen EU-Länder ergeben ist alles andere als einfach zu prognostizieren.Besonders sorgenvoll schaut man in den südlichen Peripherienationen Italien, Spanien und Portugal auf die Entwicklungen an der Ägäis. Denn dort sind zwar zarte Wachstumsraten zu verzeichnen, die Gesamtsituation ist allerdings was die Arbeitslosigkeit, die Exportsituation und das industrielle Wachstums anbelangt nach wie vor dramatisch. Ein Rückfall in schlechtere Zeiten ist durchaus möglich. Wie eine Umfrage der Golfmann-Stahlberger Unternehmensberatung zeigt, sind derzeit 58% der befragten Unternehmensberater der Ansicht, dass der Beratungsbedarf auch für deutsche Firmen mit Exporttätigkeit erheblich gestiegen ist. Die Unsicherheit bezieht sich dabei nicht nur auf Griechenland, sondern eben auch auf Italien oder Frankreich, die im 48. Monat nacheinander eine Steigerung der Arbeitslosigkeit vermelden lassen. Etwa 39% der befragten Unternehmensberatungen sehen es als notwendig an, die strategische Ausrichtung von Unternehmen zu ändern, die ausschließlich exportorientiert tätig sind. Und ganze 72% gaben an, dass sie bereits von Bestandskunden auf die Konsequenzen eines Grexit für ihre Auftragslage angesprochen worden sind. Darauf werden Unternehmensberatungen Antworten finden müssen, und das zeitnah. Denn keiner weiß wirklich, wie die Lage in der Euro-Zone sich weiter entwickeln wird. Foto von archer10

Aktuelle Marktdaten vom Mai 2013 für Unternehmensberater

Einen Rückblick auf das aktuelle Marktgeschehen für Unternehmensberatungen liefert der nachfolgende Überblick. Dabei werden die Schwerpunkte auf Mittel- und Südeuropa gelegt. Italien: Das Bauhauptgewerbe in Italien verzeichnet einen dramatischen Einbruch. Beim unbereinigten Produktionsindex des Baugewerbes musste das italienische Statistikamt ISTAT für den Monat März 2013 einräumen, dass dieser um über 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken ist. Selbst saisonbereinigt war der Rückgang mit -4,1 Prozent noch sehr stark und nun befindet sich der Index auf dem schwächsten Stand seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1995. Dies läst darauf schließen, dass die Investitionsbemühungen in Italien außergewöhnlich schwach sind. Außerdem stieg die Bruttostaatsverschuldung des italienischen Staates im März 2013 nochmals um 17,110 Mrd. Euro im Vergleich zum Vormonat an. Vergleicht man mit dem Vorjahresmonat, so lag der Anstieg bei 80,237 Mrd. Euro. Die Staatsschlud beläuft sich damit im März 2013 aktuell auf 2,0347 Billionen Euro. Laut italienischer Zentralbank (Banca d’Italia) hat sich das noch ausstehende Kreditvolumen, Bad Debt genannt, im März 2013 auf 1,7040 Billionen Euro nur unwesentlich verringert. Das Volumen notleidender Kredite setzt sich u.a. aus Non Performing Loans zusammen, die einen Anteil von 130,974 Mrd. Euro inne haben. Non Performing Loans sind Kredite mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsverzug. Auch zur Industrieproduktion für den Monat März 2013 hat das italienische Statistikamt ISTAT Daten veröffentlicht. Arbeitstäglich bereinigt sank der Industrieproduktionsindex im dritten Monat März um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In diesem Index sind unter anderem der Bergbau, die Energieversorgung und das verarbeitende Gewerbe enthalten, nicht jedoch das Bauhauptgewerbe. Griechenland Saisonbereinigt stieg die ohnehin auf sehr hohem Niveau befindliche offizielle Arbeitslosenquote in Griechenland im Februar 2013 nochmals um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat auf den historischen Wert von 27,0 Prozent an. Dramatisch […]

Exporte und Importe auf Rekordniveau

Die Bundesrepublik vermeldet neue Rekorde bei den Ausfuhren und Einfuhren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden Waren im Wert von 98,9 Milliarden Euro im März 2012 ausgeführt. Die Importe lagen bei 81,5 Milliarden Euro und stellen damit gemeinsam mit den Exporten die höchsten jemals gemeldeten Umsätze dar. Während die Ausfuhren nochmals um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat anzogen,  verbuchten die Importe sogar einen Anstieg um 2,6 Prozent. Bemerkenswert auch der Außenhandelsbilanzüberschuss. Dieser lag bei 17,4 Milliarden Euro nach 18,8 Milliarden Euro im März 2011. Besonders bemerkenswert waren die Salden für Dienstleistungen mit einem Plus von 1,3 Milliarden Euro), bei Erwerbs- und Vermögenseinkommen konnten immerhin 5,7 Milliarden Euro und bei den laufenden Übertragungen ein sattes Minus von gut 3,5 Milliarden Euro erarbeitet werden. Auch die sogenannten Ergänzungen zum Außenhandel schlossen mit einen Minus von 1,2 Milliarden Euro fester. Damit verbunden ist ein Leistungsbilanzüberschuss von von 19,8 Milliarden Euro, was im Vergleich zum März 2011 ein Minus von 1,8 Milliarden Euro darstellt.   Auch in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stiegen die Importe an, die Exporte sanken jedoch um 2,8 Prozent. Insgesamt wurden im März 2012 in die EU-Länder Waren im Wert von 57,0 Milliarden Euro geliefert und Einfuhren von etwa  52,4 Milliarden Euro getätigt. Immer noch entscheidend ist der Handel mit den Ländern, die ebenfalls über den Euro verfügen. In diese Länder wurden im März des laufenden Jahres insgesamt Waren im Wert von 38,1 Milliarden Euro geliefert, was jedoch einem Minus von 3,6 Prozent entsprach. Etwa 37,0 Milliarden Euro an Importen wurden aus diesen Ländern eingeführt, was einem Plus von 2,3 Prozent gleichgestellt ist.

Nicht nur google machts – Was ist ein Aktiensplit?

Für Aufsehen sorgte das Gründerduo von Google, Larry Page und Sergej Brin mit der Ankündigung, eine neue Aktienstruktur bei dem Internetkonzern einführen zu wollen. Der Plan sieht vor, dass alle Aktionäre zusätzlich zu der bereits ausgegebenen stimmberechtigten Aktie eine weitere Aktie erhalten, die allerdings ohne Stimmrecht ausgestattet ist. Von Vorteil wäre, dass beispielsweise Bonuszahlungen für die Mitarbeiter oder größere Investments duch die Abgabe dieser stimmrechtslosen Aktien geschehen könnte. Ein Aktiensplits ist dabei ein nicht selten verwendetes Werkzeug von Unternehmen, die Eigenkapitalstruktur zu verändern. Einerseits kann so der Nennwert einer Aktie reduziert werden, was sich positiv auf den Handelspreis der Aktie an der Börse auswirkt. Andererseits werden häufig wie im Falle google neue Aktien ausgegeben, die zwar die Struktur der Aktien ändern, nicht aber unmittelbare Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens haben. Meist wird aber bei börsengehandelten Aktien schnell im Handel auf Aktiensplits reagiert, indem die Kurse entweder deutlich anziehen oder sukzessive fallen. Letzteres ist dann der Fall, wenn etwa die Konzernspitze ihre Macht durch den Split ausbaut, was jedoch von den Aktionären als kritisch betrachtet wird. Der Aktiensplit muss zwar von der Hauptversammlung genehmigt werden, ändert aber nichts an den Eigentumsverhältnissen der Anteilseigner. Die Wirkung von Aktiensplits ist unter Experten umstritten. Kommt es etwa zu einem Split, bei dem der Wert einer Aktie halbiert wird, dafür aber jeder Anteilseigner zwei Aktien erhält, verdoppelt sich seine Aktienzahl, wobei der Wert seines Depots jedoch gleich bleibt. Rein technisch gesehen dürfte es also keinerlei Wirkung auf den Kurs einer Aktie geben. Kommt es aber darüber hinaus zu damit verbundenen Änderungen in der Geschäftsstruktur – sollen also etwa zahlreiche neue Kleinanleger geworben werden – können die Folgen für den Aktienkurs […]

Reallöhne steigen 2011 leicht an

Wie das Statistische Bundesamt in einer Pressemeldung mitteilt, sind die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern, die 2011 vollzeitbeschäftigt waren, im letzten Jahr im Vergleich zu 2010 um 1 Prozent im Schnitt angestiegen. Dabei liegen sie im Trend der letzten Jahre. Im Krisenjahr 2009 sanken sie um 0,9 Prozent, 2010 stiegen sie immerhin um 1,5 Prozent an. (mehr …)

Unternehmensberatung – Warum Unternehmen an die Börse gehen

Die Börsen dieser Welt sind in aller Munde. Neben schweren Abstürzen von Unternehmenskursen beeindrucken die Anleger auch immer wieder starke Zugewinne, die Unternehmen praktisch schlagartig in ihrem Wert sogar vervielfachen können. Abseits dieses Hin und Hers ist es für die Unternehmenseigner eine spannende Frage, ob und vor allem wie man ein Unternehmen an einer Börse platzieren kann, wie man also in die Rechtsform der Aktiengesellschaft wechseln kann. Das Beispiel Facebook zeigt deutlich, dass es selbst für große Unternehmen mit über 845 Millionen Nutzern und Nettogewinnen von über einer Milliarde Dollar sinnvoll sein kann, jahrelang gerade nicht als Aktiengesellschaft zu firmieren. Doch was löst den Wandel aus? Warum und wann sollte ein Unternehmeneigner wirklich darüber nachdenken, seinen Betrieb in Richtung Börse zu führen? (mehr …)

Wie Unternehmensberatung eine Insolvenz verhindern kann

Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, kommt es nur schwer da wieder heraus. Diese alte Weisheit hat nach wie vor große Bedeutung nicht nur in der nachhaltigen Entwicklung einens Unternehmens. Gerade in ansich vitalen Betrieben ist es oftmals sondern, wenn eine solche Firma plötzlich von der Zahlungsunfähigkeit bedroht wird und möglicherweise sogar Insolvenz anmelden muss. Dabei ist diese gesetzlich eindeutig geregelt. Insolvent ist ein Unternehmen dann, wenn es durch eine akute oder drohende Zahlungsunfähigkeit durch mangelnde Liquidität oder gar durch Überschuldung gekenntzeichnet ist. (mehr …)
von |Dezember 18th, 2011|Wirtschaft|1 Kommentar

Regulierung der Finanzmärkte und ihre Folgen für die Anlageberatung

Die Bundesregierung ist um eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte bemüht. Dies birgt neue Herausforderungen für Anlageberater und -vermittler. So steigen die Anforderungen an ihre Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten. Daher ist ein Auseinandersetzen mit diesem Themen ist unerlässlich, denn die Haftungsrisiken steigen. (mehr …)
von |November 15th, 2011|Wirtschaft|0 Kommentare

Kapitalanlage- und Risikomanagement in der Schuldenkrise

Damoklesschwert Schuldenkrise: Herausforderungen für das Kapitanlanlage- und Risikomanagement Die Hypothekenkrise in den USA brachte den Stein ins Rollen. Nach dem Kollaps von Lehman wankte das weltweite Finanzsystem nicht nur aus der Sicht einer Unternehmensberatung bedenklich und konnte nur durch massive Stützungen der (Industrie-) Staaten stabilisiert werden. Parallel musste der Realwirtschaft ebenfalls durch Eingriffe geholfen werden. So wurde alleine 2009 in Deutschland ein Konjunkturpaket von 50 Mrd. € beschlossen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Doch was passiert, wenn Staaten Ihre Schulden selber nicht mehr bedienen können? Ein solches Szenario steht kurz bevor – doch welche Institution soll dann noch in der Lage sein, Risse im internationalen Finanzsystem zu kitten? (mehr …)
von |November 14th, 2011|Wirtschaft|1 Kommentar