Chancen und Risiken einer Staatspleite

Das Beispiel Griechenland hat es deutlich vor Augen geführt. Das Thema Staatspleite ist alles andere als weit weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Waren es vor Jahren noch Entwicklungsländer oder Schwellenländer wie Argentinien, die den Staatsbankrott verkünden mussten, so ist es nun zum ersten Mal ein altgedientes Land der Europäischen Union, das aus eigener Kraft nicht mehr seine Verpflichtungen erfüllen kann. Die makroökonomischen Ursachen und Folgen des Griechenland-GAU´s wurden nicht nur in der wissenschaftlichen Fachliteratur, sondern auch und vor allem in der Tagespresse heiß diskutiert. Mögen diese Analysen durchaus ihren Sinn und Zweck haben, so sagen sie doch herzlich wenig über die Folgen für die Industrie und die einzelnen Unternehmen in Deutschland aus. Mit welchen Folgen müssen mittelständische und größere Unternehmen rechnen?

Selbst wenn man nicht unmittelbar im Exportgeschäft tätig ist, hat die Instabilität des europäischen Wirtschaftsraumes Konsequenzen für deutsche Firmen. Einerseits sind Folgen, die sich aus der Entwicklung der Binnennachfrage ergeben, andererseits aus veränderten Bedingungen bezüglich der Steuer- und Abgabenlast. Auch wenn derzeit weder Steuererhöhungen noch unmittelbare Ausgabensteigerungen angekündigt wurden, muss mittelfristig davon ausgegangen werden, dass der Finanzbedarf des Staates vor allem wegen der Finanzkrise und den herrschenden Ausgaben für weitere Mitgliedsländer der EU durch Subventionen (auch dies ist eine Unterstützung gegen den Staatsbankrott) deutlich steigen wird. Nun sind Staaten seit jeher sehr erfinderisch, wenn es um die Optimierung ihrer Einnahmen durch Steuern und Abgaben geht. Dies alles ändern nichts daran, dass das verfügbare Nettoeinkommen der Haushalte sinken wird. Geht man davon aus, dass die Haushalte im Durchschnitt zwischen 10 und 20 Prozent ihres verfügbaren Einkommens ansparen, wird also der Konsum unmittelbar unter einer steigenden Belastung durch den Staat leiden. Dies führt einerseits zu einem Rückgang des Konsums, andererseits erhöhen sich für die Unternehmen wahrscheinlich in den kommenden Jahren auch die Kosten. Mithin ist die Ertragssituation im etablierten Wettbewerb nicht notwendig als „rosig“ zu bezeichnen.
Gerade in solchen Phasen ist Phantasie und Einfallsreichtum der Unternehmer gefragt. Diversifikation und Differenzierung der Marken und Produkte wird also auf jeden Fall in den nächsten Jahren noch bedeutsamer werden.
Bislang haben wir nur die Ausgabenseite und Einnahmenseite betrachtet. Nicht zu vergessen ist jedoch auch ein Schreckgespenst, dass in Deutschland für besondere Unruhe sorgt – die Inflation. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Preisstabilität bedingt durch die enorme Geldmenge und durch viele unsichere Anleihe leiden wird. Inflation hat verschiedene Konsequenzen. Einerseits sorgt sie für Umverteilungen innerhalb einer Gesellschaft, andererseits verliert dadurch auch das Geld seinen Wertmaßstab. So wird es deutlich schwieriger, langfristige Investitionsplanung zu betreiben, wenn man inflationäre Tendenzen einbeziehen muss. Dieses Problem stellt sich eben nun für alle Unternehmen – angefangen bei der Imbissbude bis hin zum Großkonzern. Außerdem wird es schwieriger, die Reaktionen der Kunden vorherzusagen. Erfahrungsgemäß reagieren die Bürger in Deutschland sehr sensibel auf Preisniveausteigerungen und werden wohl durch eine entsprechende Ausgabenpolitik versuchen, diesem Trend entgegen zu wirken – mit anderen Worten, sie werden weniger konsumieren wollen, obwohl es unter Umständen noch ihr Budget ermöglichen würde. Deswegen ist es von großer Bedeutung, in inflationären Zeiten eine besondere Vertrauensposition zu den Kunden zu haben – diese muss schon vor der eigentlichen Inflationsphase entwickelt werden.

Selbst wenn man nicht unmittelbar im Exportgeschäft tätig ist, hat die Instabilität des europäischen Wirtschaftsraumes Konsequenzen für deutsche Firmen. Einerseits sind Folgen, die sich aus der Entwicklung der Binnennachfrage ergeben, andererseits aus veränderten Bedingungen bezüglich der Steuer- und Abgabenlast. Auch wenn derzeit weder Steuererhöhungen noch unmittelbare Ausgabensteigerungen angekündigt wurden, muss mittelfristig davon ausgegangen werden, dass der Finanzbedarf des Staates vor allem wegen der Finanzkrise und den herrschenden Ausgaben für weitere Mitgliedsländer der EU durch Subventionen (auch dies ist eine Unterstützung gegen den Staatsbankrott) deutlich steigen wird. Nun sind Staaten seit jeher sehr erfinderisch, wenn es um die Optimierung ihrer Einnahmen durch Steuern und Abgaben geht. Dies alles ändern nichts daran, dass das verfügbare Nettoeinkommen der Haushalte sinken wird. Geht man davon aus, dass die Haushalte im Durchschnitt zwischen 10 und 20 Prozent ihres verfügbaren Einkommens ansparen, wird also der Konsum unmittelbar unter einer steigenden Belastung durch den Staat leiden. Dies führt einerseits zu einem Rückgang des Konsums, andererseits erhöhen sich für die Unternehmen wahrscheinlich in den kommenden Jahren auch die Kosten. Mithin ist die Ertragssituation im etablierten Wettbewerb nicht notwendig als „rosig“ zu bezeichnen.
Gerade in solchen Phasen ist Phantasie und Einfallsreichtum der Unternehmer gefragt. Diversifikation und Differenzierung der Marken und Produkte wird also auf jeden Fall in den nächsten Jahren noch bedeutsamer werden.
Bislang haben wir nur die Ausgabenseite und Einnahmenseite betrachtet. Nicht zu vergessen ist jedoch auch ein Schreckgespenst, dass in Deutschland für besondere Unruhe sorgt – die Inflation. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Preisstabilität bedingt durch die enorme Geldmenge und durch viele unsichere Anleihe leiden wird. Inflation hat verschiedene Konsequenzen. Einerseits sorgt sie für Umverteilungen innerhalb einer Gesellschaft, andererseits verliert dadurch auch das Geld seinen Wertmaßstab. So wird es deutlich schwieriger, langfristige Investitionsplanung zu betreiben, wenn man inflationäre Tendenzen einbeziehen muss. Dieses Problem stellt sich eben nun für alle Unternehmen – angefangen bei der Imbissbude bis hin zum Großkonzern. Außerdem wird es schwieriger, die Reaktionen der Kunden vorherzusagen. Erfahrungsgemäß reagieren die Bürger in Deutschland sehr sensibel auf Preisniveausteigerungen und werden wohl durch eine entsprechende Ausgabenpolitik versuchen, diesem Trend entgegen zu wirken – mit anderen Worten, sie werden weniger konsumieren wollen, obwohl es unter Umständen noch ihr Budget ermöglichen würde. Deswegen ist es von großer Bedeutung, in inflationären Zeiten eine besondere Vertrauensposition zu den Kunden zu haben – diese muss schon vor der eigentlichen Inflationsphase entwickelt werden.

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