40.000 neue Stellen bei Volkswagen geplant

Der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg gibt wieder mächtig Gas. Weltweit will das Unternehmen bis 2018 seine Mitarbeiterzahl allein im Bereich des Konzernteils Volkswagen um 40.000 von aktuell 250.000 Beschäftigten auf 290.000 Beschäftigen erhöhen. Dies berichtet die „Automobilwoche“, die sich auf konzerninterne Planungen bezieht.

Vor allem in China will VW massiv neue Stellen schaffen. Bis zu 35.000 neue Jobs sind im Reich der Mitte bis 2018 geplant. Gerade China ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für deutsche Automobilbauer. So konnten BWM, Daimler, Audi und VW im letzten Jahr soviele Neuwagen dort absetzen wie noch nie.
Umstrukturierungen sind auch bei VW ein zentraler Grund für die Neueinstellungen. Allein in der Kernmarke VW werden innerhalb der nächsten 8 Jahre 60.000 Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden. Zudem hat die Personalabteilung darauf hingewiesen, wie wichtig es aufgrund der steigenden Komplexität ist, die Werke und Arbeitsabläufe soweit zu optimieren, dass die notwendigen Betriebsmittel rechtzeitig am richtigen Einsatzort sind. Das gehe nur durch hochqualifiziertes Personal.

Insgesamt wird laut interner Wachstumsstrategie der Bedarf aun Ausbildung, Weiterbildung und Qualifikation deutlich steigen, so das Blatt weiter. Die VW-Vorstandsriege geht von einem Personalabbau von 21.000 Mitarbeitern in der Produktion aus, etwa 400 Manager und 5000 Ingenieure werden den Konzern verlassen. Auch im Vertrieb will VW aufrüsten und 4700 neue Mitarbeiter einstellen, um die Händler „auf den Weg zur Weltspitze“ mitnehmen zu können. Gerade im Kundenbereich habe VW noch Nachholbedarf, räumte das interne Papier ein. So würde das Kundenerlebnis mit dem Service von Volkswagen noch zu häufig zur Nichteinhaltung des Markenversprechens führen.
Allein im Handel rechnet Volkswagen zudem mit einem Bedarf von 115.000 zusätzlich benötigten Mitarbeitern bis 2018.

Unabhängige Unternehmensberatungen sehen seit längerem einen starken Aufwärtstrend deutscher Automobilunternehmen vor allem im asiatischen und südamerikanischen Markt. Daher wird die Aufstockung der Beschäftigtenzahlen nur als konsequent gewertet.

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