Kommunikation im Studium

1. Einführung In den letzten Jahren ist eine Entwicklung dahingehend zu beobachten, dass immer mehr Menschen die sich obwohl sie bereits in „Lohn und Brot“ stehen, entscheiden zusätzlich ein Studium zu absolvieren. Dabei können die Intentionen variieren und grundlegend divergieren. So reicht das Spektrum von Auszubildenden die sich neben ihrer Berufsausbildung entschließen, parallel ein Studium zu stemmen bis hin zu Menschen, die bereits seit Jahren mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehen, eventuell Zuhause eine Familie und weitere Verpflichtungen haben. Doch warum nehmen immer mehr Menschen diese doppelte und unter Umständen dreifache Belastung auf sich? Die eine Gruppe entscheidet, diesen Mehraufwand auf sich zu nehmen umso chronologisch zwei Fliegen mit einer Klappe zeitgleich zu schlagen und im Anschluss den Eintritt in den Arbeitsmarkt höchst qualifiziert anzutreten. Der andere Personenkreis entschließt sich für eine weiterführende Qualifikation um den Grundstein für den nächsten Karriereschritt zu legen – diese Gruppe macht vermutlich den größten Teil aus. Wiederum Andere haben bereits einen Studienabschluss, suchen jedoch eine neue geistige Herausforderung und möchten sich etwa in einer ganz neuen Richtung als bisher weiterbilden. Doch ob es eine der beschriebenen Varianten oder eine ganz andere Absicht war, die Anstoß für den Entschluss zu einem Studium gegeben hat, ein Studium neben einem Vollzeitjob zu bewältigen, ist eine Herausforderung für jeden der sich entschließt diesen Schritt einzugehen. Da auch nicht jedes Berufsbild die notwendige zeitliche Flexibilität zulässt um ein Präsenzstudium zu belegen, ist zweifelsohne die Wahl des Studiums an einer Fernuniversität die beste Alternative um zumindest den zeitlichen Aspekt variabel gestalten zu können. In dieser Hinsicht kann ein Fernstudium zwar punkten, doch zugegebenermaßen hat auch diese Variation des Studierens eine Kehrseite. So kommen Fernstudierende nicht oder nur selten in den Genuss sich persönlich […]

Aktuelle Marktdaten vom Mai 2013 für Unternehmensberater

Einen Rückblick auf das aktuelle Marktgeschehen für Unternehmensberatungen liefert der nachfolgende Überblick. Dabei werden die Schwerpunkte auf Mittel- und Südeuropa gelegt. Italien: Das Bauhauptgewerbe in Italien verzeichnet einen dramatischen Einbruch. Beim unbereinigten Produktionsindex des Baugewerbes musste das italienische Statistikamt ISTAT für den Monat März 2013 einräumen, dass dieser um über 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken ist. Selbst saisonbereinigt war der Rückgang mit -4,1 Prozent noch sehr stark und nun befindet sich der Index auf dem schwächsten Stand seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1995. Dies läst darauf schließen, dass die Investitionsbemühungen in Italien außergewöhnlich schwach sind. Außerdem stieg die Bruttostaatsverschuldung des italienischen Staates im März 2013 nochmals um 17,110 Mrd. Euro im Vergleich zum Vormonat an. Vergleicht man mit dem Vorjahresmonat, so lag der Anstieg bei 80,237 Mrd. Euro. Die Staatsschlud beläuft sich damit im März 2013 aktuell auf 2,0347 Billionen Euro. Laut italienischer Zentralbank (Banca d’Italia) hat sich das noch ausstehende Kreditvolumen, Bad Debt genannt, im März 2013 auf 1,7040 Billionen Euro nur unwesentlich verringert. Das Volumen notleidender Kredite setzt sich u.a. aus Non Performing Loans zusammen, die einen Anteil von 130,974 Mrd. Euro inne haben. Non Performing Loans sind Kredite mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsverzug. Auch zur Industrieproduktion für den Monat März 2013 hat das italienische Statistikamt ISTAT Daten veröffentlicht. Arbeitstäglich bereinigt sank der Industrieproduktionsindex im dritten Monat März um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In diesem Index sind unter anderem der Bergbau, die Energieversorgung und das verarbeitende Gewerbe enthalten, nicht jedoch das Bauhauptgewerbe. Griechenland Saisonbereinigt stieg die ohnehin auf sehr hohem Niveau befindliche offizielle Arbeitslosenquote in Griechenland im Februar 2013 nochmals um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat auf den historischen Wert von 27,0 Prozent an. Dramatisch […]

Unternehmen in Not? Einmalige Chance!

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von |Februar 8th, 2013|Allgemein|0 Kommentare

Griechenland ist pleite – So geht Steuergeld vernichten

Wenn eine Tatsache wohl kaum einen mehr überrascht dann die, dass die Hellenen weiteres Geld benötigen. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten berichtet, soll das Land zusätzliche Kredite im Umfang zwischen 16 und 20 Milliarden Euro aus der EU erhalten. Voraussichtlich am 12. November würden die Hilfsgelder durch die Finanzminister der EU beschlossen. Der deutsche Bundestag müsste dieser weiteren Finanztransaktion zustimmen. Vom griechische Parlament würden im Gegenzug erwartet, dass vereinbarten Einsparungen und Strukturreformen wirklich umgesetzt würden. Auch ein Zinserlass für Kredite und eine Verlängerung der Zinslaufzeiten soll im Paket enthalten sein. Hintergrund ist, dass das Land wohl die Sparauflagen bis 2014 nicht erfüllen kann. Geplant war Primärüberschuss von 4,5 Prozent im Haushalt der Hellenen. Da dieser unwahrscheinlich ist, werden die Ziele um 2 Jahre auf 2016 verschoben. Doch hat Griechenland überhaupt die Zeichen der Zeit begriffen? Kann das Land es nicht eigentlich viel ruhiger angehen als alle denken? Die Sparbeschlüsse kann das Parlament verabschieden – ob sie umgesetzt werden, steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist, dass es beim griechischen Exportvolumen zwar im Monat August um +4,99% im Vergleich zum Vorjahresmonat etwas aufwärts ging, nacdem im Juli das Minus noch 1,12% betrug. Aber das Importvolumen brach im August 2012 nochmals kräftig ein und sank um 14,46 Prozent Im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat. Die Sparbemühungen des Landes tragen zudem nicht wirklich Früchte. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat meldetet, lagen die Staatsschulden bei 170% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahr 2011. Das lag vor allem an der schwachen Wirtschaftsleistung des Landes. Für 2011 wurde ein nominales BIP von 215,088 Mrd. Euro errechnet, was nun korrigiert wurde zu 208,532 Mrd. Euro. Auch für 2010 musste revidiert werden von 227,318 Mrd. Euro auf 222,251 Mrd. Euro.
von |Oktober 25th, 2012|Allgemein|0 Kommentare

Euro-Krise: Wie die verantwortlichen Politiker wegschauten

Nicht nur die Medien diskutieren seit Monaten kaum ein anderes Thema intensiver als die Staatskrisen in Griechenland, Spanien, Italien und Portugal, die aufgrund der gemeinsamen Euro-Währung auch eine deutsche Krise geworden ist. Auch in Unternehmen und Unternehmensberatungen herrscht Unsicherheit über die kommende Entwicklung. (mehr …)

Was ist eigentlich Inflation?

Kaum ein anderes Thema hat die Deutschen in den vergangenen Monaten so sehr beschäftigt wie die Schuldenkrise und die Stabilitätsrisiken innerhalb der Euro-Zone. Obwohl die deutsche Konjunktur nach wie vor stabil ist und die Binnennachfrage ebenfalls ungewöhnlich konsequente Züge an den Tag legt, sorgen sich viele Menschen vor einer negativen Entwicklung bei den Preisen. Wie das Statistische Bundesamt verkündete, sind die Verbraucherpreise im April 2012 um 2,1 Prozent gestiegen und lagen damit seit 15 Monaten über der magischen 2-Prozent-Hürde. Wie “Welt-Online” zudem berichtet, hält Bundesbank-Präsident Weidmann eine höhere Inflationsrate sogar für “verkraftbar”. Doch was versteht man eigentlich unter “Inflation” und ist diese für Konsumenten und Unternehmen wirklich “gefährlich”? (mehr …)

Exporte und Importe auf Rekordniveau

Die Bundesrepublik vermeldet neue Rekorde bei den Ausfuhren und Einfuhren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden Waren im Wert von 98,9 Milliarden Euro im März 2012 ausgeführt. Die Importe lagen bei 81,5 Milliarden Euro und stellen damit gemeinsam mit den Exporten die höchsten jemals gemeldeten Umsätze dar. Während die Ausfuhren nochmals um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat anzogen,  verbuchten die Importe sogar einen Anstieg um 2,6 Prozent. Bemerkenswert auch der Außenhandelsbilanzüberschuss. Dieser lag bei 17,4 Milliarden Euro nach 18,8 Milliarden Euro im März 2011. Besonders bemerkenswert waren die Salden für Dienstleistungen mit einem Plus von 1,3 Milliarden Euro), bei Erwerbs- und Vermögenseinkommen konnten immerhin 5,7 Milliarden Euro und bei den laufenden Übertragungen ein sattes Minus von gut 3,5 Milliarden Euro erarbeitet werden. Auch die sogenannten Ergänzungen zum Außenhandel schlossen mit einen Minus von 1,2 Milliarden Euro fester. Damit verbunden ist ein Leistungsbilanzüberschuss von von 19,8 Milliarden Euro, was im Vergleich zum März 2011 ein Minus von 1,8 Milliarden Euro darstellt.   Auch in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stiegen die Importe an, die Exporte sanken jedoch um 2,8 Prozent. Insgesamt wurden im März 2012 in die EU-Länder Waren im Wert von 57,0 Milliarden Euro geliefert und Einfuhren von etwa  52,4 Milliarden Euro getätigt. Immer noch entscheidend ist der Handel mit den Ländern, die ebenfalls über den Euro verfügen. In diese Länder wurden im März des laufenden Jahres insgesamt Waren im Wert von 38,1 Milliarden Euro geliefert, was jedoch einem Minus von 3,6 Prozent entsprach. Etwa 37,0 Milliarden Euro an Importen wurden aus diesen Ländern eingeführt, was einem Plus von 2,3 Prozent gleichgestellt ist.

Unternehmensberatung startet europäische Rating-Agentur

Die europäische Ratingagentur steht laut Roland Berger Consultings unmittelbar vor dem Start. Um ein Gegengewicht zu den drei beherrschenden Ratingfirmen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch zu bilden, hatte die Unternehmensberatung angekündigt, eine in Europa ansässige Bewertungsagentur zu gründen, die unter anderem auch die Bonität von Staaten einschätzt. Wie nun bekannt wurde, soll eine Stiftung gegründet werden und eine Gesellschaft soll das operative Geschäft übernehmen. Markus Krall, Senior Partner des Consultingriesen Roland Berger soll erster Chef des Ratingbetriebes werden. Wie Berger-Sprecherin Claudia Russo ausführte, sei bislang ein Startkapital von etwa 130 Millionen Euro gefunden. Die Suche nach weiteren Investoren ist jedoch im Gange und man sei zuversichtlich, dass die nicht als gewinnorientiert aufgestellte Agentur im Herbst 2012 an den Start gehen könne. Dabei soll die europäische Bewertungagentur ohne staatliche Hilfen auskommen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble war in seiner Einschätzung skeptisch was das Gegengewicht zu den drei vorhandenen Ratingkonzernen anbelangt. Wie er der „Leipziger Volkszeitung“ erklärte, würde sich eine staatlicherseits gegründete Agentur nicht im den harten Wettbewerb gegen die bestehenden Ratingfirmen durchsetzen können. Diesen stellte er abermals ein schlechtes Zeugnis aus. Sie hätten “zunächst einmal in der Entstehung der Finanz- und Bankenkrise katastrophal versagt”, so der Finanzminister. Tatsächlich werden die US-Ratingunternehmen immer wieder dafür kritisiert, dass sie angeblich nicht oder schlecht nachvollziehbare Ratings vergeben und sogar Versagen bei der Bewertung wird ihnen unterstellt. Dennoch behaupten sich die Agenturen weltweit. Standard & Poor’s erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar und gilt aus Branchengigant. Bild von

Nicht nur google machts – Was ist ein Aktiensplit?

Für Aufsehen sorgte das Gründerduo von Google, Larry Page und Sergej Brin mit der Ankündigung, eine neue Aktienstruktur bei dem Internetkonzern einführen zu wollen. Der Plan sieht vor, dass alle Aktionäre zusätzlich zu der bereits ausgegebenen stimmberechtigten Aktie eine weitere Aktie erhalten, die allerdings ohne Stimmrecht ausgestattet ist. Von Vorteil wäre, dass beispielsweise Bonuszahlungen für die Mitarbeiter oder größere Investments duch die Abgabe dieser stimmrechtslosen Aktien geschehen könnte. Ein Aktiensplits ist dabei ein nicht selten verwendetes Werkzeug von Unternehmen, die Eigenkapitalstruktur zu verändern. Einerseits kann so der Nennwert einer Aktie reduziert werden, was sich positiv auf den Handelspreis der Aktie an der Börse auswirkt. Andererseits werden häufig wie im Falle google neue Aktien ausgegeben, die zwar die Struktur der Aktien ändern, nicht aber unmittelbare Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens haben. Meist wird aber bei börsengehandelten Aktien schnell im Handel auf Aktiensplits reagiert, indem die Kurse entweder deutlich anziehen oder sukzessive fallen. Letzteres ist dann der Fall, wenn etwa die Konzernspitze ihre Macht durch den Split ausbaut, was jedoch von den Aktionären als kritisch betrachtet wird. Der Aktiensplit muss zwar von der Hauptversammlung genehmigt werden, ändert aber nichts an den Eigentumsverhältnissen der Anteilseigner. Die Wirkung von Aktiensplits ist unter Experten umstritten. Kommt es etwa zu einem Split, bei dem der Wert einer Aktie halbiert wird, dafür aber jeder Anteilseigner zwei Aktien erhält, verdoppelt sich seine Aktienzahl, wobei der Wert seines Depots jedoch gleich bleibt. Rein technisch gesehen dürfte es also keinerlei Wirkung auf den Kurs einer Aktie geben. Kommt es aber darüber hinaus zu damit verbundenen Änderungen in der Geschäftsstruktur – sollen also etwa zahlreiche neue Kleinanleger geworben werden – können die Folgen für den Aktienkurs […]

DIHK: Zahl der Existenzgründungen geht zurück

Zur festen Größe in der Sparte der Unternehmensberatung gehört das Consulting von Start-Ups und Existenzgründern. Nach einer Untersuchung des Deutschen Industrie und Handelkammertags (DIHK) nimmt jedoch deren Zahl deutlich ab. Wie der DIHK mitteilte, werden im laufenden Jahr so wenige Existenzgründer an den Start gehen, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Ursache dürfte die anhaltend stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt sein, die potentiellen Existenzgründern zahlreiche Alternativen zur Selbstständigkeit bietet. Aufgrund der Komplexität des Start-Up-Managements ist die Abwägung zwischen abhängiger Beschäftigung und dem Unternehmertum mehr als nachvollziehbar. Damit die Zahl der Unternehmensgründungen wieder zunimmt, fordert der DIHK von der Politik einen “konsequenten Bürokratieabbau für Existenzgründer” und die Ankubelung von Privatinvestitionen für Start-Ups. Die Politik solle den gesetzlichen Rahmen abstecken, damit Investoren klare Regelungen für Beteilungskapital hätten, so der DIHK in einer Pressemitteilung. Besonders problematisch sei der Umstand, dass sich ausländische Investoren nicht sicher sein könnten, dass neben der Versteuerung in ihrem Heimatland nicht auch noch in Deutschland die Beteiligungsgewinne versteuert werden müssten. Auch an Schulen und Bildungseinrichtungen solle das Blickfeld für die Gründung und den Betrieb eines Unternehmens geschärft werden. Erfreulich ist jedoch, dass die Zahl weiblicher Interessierter an einer Existenzgründung spürbar zugenommen hat und bei 40 Prozent liege. Nach wie vor scheitern die meisten Unternehmensgründungen an fundamententalen Hemnissen wie Finanzierungsmängeln, Qualifikationsmängeln der Unternehmenspersönlichkeiten, Planungsfehlern und falschen Selbsteinschätzungen und fehlender Beratungsunterstützung. Zwar bieten neben der Branche der Unternehmensberatung auch zahlreiche weitere Institutionen Existenzgründerberatung an, viele Start-Up-Unternehmer scheuen jedoch die Hilfen oder nehmen sie erst zu spät in Anspruch.